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Merkur Initiative 360: Großes Engegement bei der Weiterentwicklung von Spielerschutzmaßnahmen für gewerbliche Spiel der Gauselmann-Gruppe in Großbritannien! (Bild von merkurgroupuk.com)

Das Programm 360 hat die Gauselmann Gruppe im Rahmen einer Zertifizierung durch die Global Gambling Guidance Group (G4) speziell für Großbritannien ins Leben gerufen. Hierbei geht es darum, Standards für den Spielerschutz neu zu definieren und im Hinblick auf die soziale Verantwortung in den Tochterunternehmen wie Blueprint und Merkur Slots in Großbritannien eine gemeinsame Linie zu fahren. Die Unternehmensphilosophie steht schließlich für ein rundum sorgloses Spielerlebnis, welches problematisches Spielverhalten mit einschließt. Mit der Marke 360 verdeutlicht Merkur UK, welche große Bedeutung diese Initiative für das Unternehmen hat. Diverse Organisationen sowie auch die britische Aufsichtsbehörde UKGC unterstützten den Beirat und das große Engagement, bei Gauselmann Spielerschutzmaßnahmen im stationären gewerblichen Spiel weiterzuentwickeln.

Merkur 360 Beirat erhält Unterstützung durch Regal Gaming Technologies

Der britische Merkur Gauselmann Ableger hat den Rahmen für sein Programm „360 Social Responsibility“ erweitert, welches seit gut zwei Jahren im Zuge eines internationalen Zertifizierungsprozesses für Spielerschutz auf dem terrestrischen Glücksspielmarkt in Großbritannien etabliert wird. Hierzu wurde jetzt der Geschäftsführer der Gauselmann Tochtergesellschaft Regal Gaming and Leisure, Matt Bicknell, in den Beirat für politische Entscheidungen berufen, um von den Erfahrungen aus der Branche vor Ort noch mehr Feedback in die Entwicklungen mit einfließen lassen zu können. Regal ist mehr oder weniger das adp Merkur Pendant des britischen Marktes mit Fokus auf Hotel- und Gaststättengewerbe, jedoch mehr auf den Vertrieb als Automatenaufsteller fokussiert und somit fortlaufend mit Änderungen bei der Rechtslage konfrontiert.

Das Gremium, welches Matt Bicknell auf seiner Sitzung im August in London in Empfang genommen hat, wurde auf den neuesten Stand des Altersverifikationssystems gebracht, das derzeit von Regal in einer Reihe von Gaststätten seiner bestehenden Kunden getestet wird. Damit hat das anfangs sechsköpfige Team „Social Responsibility Advisory Board” ab sofort sieben Mitglieder, um über die Merkur 360 Initiative in Sachen kritisches Spielverhalten und soziale Verantwortung zu beraten. Darunter unabhängige Experten sowie ein Mitglied der G4 und Merkur Führungskräfte. Nach Ansicht von Sascha Blodau, Geschäftsführer von Merkur UK, spielt der 360 Beirat eine zentrale Rolle, um das Engagement des Unternehmens für sicheres Glücksspiel und soziale Verantwortung im Allgemeinen zu fördern und voranzubringen.

Unter der Maßgabe, dass in den letzten Jahren zunehmend mehr namhafte Glücksspielanbieter durch die UKGC zu horrenden Strafzahlungen aufgrund von Verfehlungen bei der sozialen Verantwortung und einem Mangel bei der Prävention von Geldwäsche verdonnert wurden, ist der Merkur 360 Initiative zum richtigen Zeitpunkt implementiert worden. Jedenfalls musste die Unternehmensgruppe Gauselmann bis jetzt keine Bußgelder zahlen. Zuletzt wurden hingegen Unternehmen wie Greentube Aldenery (Novomatic), LeoVegas, Genesis Global und viele mehr belangt. Den großen Hammer des Gesetzes gab es hingegen für Entain (u.a. Betreiber von bwin Slots). Das Unternehmen musste sich am Ende mit einem Vergleich einigen und zahlt über 17 Millionen Pfund an die Behörde.

Mit der Merkur 360 Initiative und einer engen Bindung zum lokalen Markt mit einer Chefetage, die größtenteils in Großbritannien zu Hause ist, lassen sich regulatorische Änderungen schnell umsetzen. Gleichzeitig sorgt der Beirat mit Erfahrung aus der Praxis (adp) für eine unternehmenseigene Herangehensweise, das Glücksspiel am Spielautomaten in der Kneipe, Spielothek oder Casino verantwortungsvoll zu gestalten.

Informationsportal für Spielstätten

Dem 360 Beirat wurden auch Berichte über die Einführung eines neues Merkur Portals vorgelegt. Dabei handelt es sich um einen Service für Mitarbeiter in den Merkur Spielotheken sowie Kunden im Sektor des gewerblichen Spiels. Das Personal in den Automatenlokalen hat dadurch eine zusätzliche Möglichkeit, sich über sicheres und verantwortungsvolles Glücksspiel zu informieren. Entsprechend werden den Angestellten weiterbildende Inhalte geliefert, um in Zukunft beispielsweise kritische Verhaltensmuster beim Spielgast frühzeitig erkennen zu können. Schließlich ist es beim terrestrischen Glücksspiel nicht möglich, mit einer Software für Spieler-Tracking zu arbeiten, wie Sie Gauselmann zum Beispiel von Neccton in den deutschen Online-Automatenhallen JackpotPiraten und BingBong einsetzt.

Der Mitarbeiter in der Spielstätte hat keine künstliche Intelligenz zur Hand und kann jedes Detail fortlaufend im Blick behalten. Umso wichtiger ist es, gut geschult zu sein, um potenzielle Spielsucht gefährdete Personen zu erkennen und Hilfe zu leisten. Der Gauselmann-Gruppe und ganz speziell für den Firmenpatriarch Paul Gauselmann ist der Umweltschutz eine Herzensangelegenheit. Entsprechend nahm das Social Responsibility Advisory Board seine neuerliche Sitzung im August zum Anlass, eine Erweiterung des Umweltprogramms von Merkur UK zu erwägen, nachdem eine zweijährige erfolgreiche Maßnahme zur Aufforstung von Bäumen in Partnerschaft mit dem National Trust zum Abschluss gekommen ist.

Markenlogo der Merkur Initiative 350 in UK!

Markenlogo der Merkur Initiative 350 in UK! (Bildquelle: merkurgroupuk.com)

Sasha Blodau hat sich als Geschäftsführer von Merkur UK zur Erweiterung des 360 Beirats mit einem weiteren Mitglied aus einer Gauselmann Tochterfirma wie folgt geäußert: „Soziale Verantwortung und sicheres Glücksspiel stehen im Mittelpunkt aller Unternehmen der Merkur UK-Familie, und ich freue mich, den Geschäftsführer von Regal, Matt Bicknell, in den 360 Beirat aufnehmen zu können. Die Erfahrung von Regal mit der neuesten Technologie zur Altersüberprüfung von Automaten ist ein Beispiel dafür, wie wir jede Möglichkeit nutzen, um noch höhere Sicherheitsstandards für alle landbasierten Unterhaltungsbereiche mit geringen Einsätzen und Gewinnen zu setzen. Die Technologie zur Altersüberprüfung ist ein wichtiges Instrument für Spielstätten wie Kneipen, in denen das Automatenspiel eine untergeordnete Rolle spielt, im Gegensatz zu Spielhallen auf der Hauptstraße, in denen es der Hauptgrund für den Besuch ist.“