Spielautomaten Steuern März 2024

Spielautomaten Steuern März 2024: Es geht weiter abwärts und Online Casinos Deutschland laufen die Kunden scharenweise auf den Schwarzmarkt davon! (Bildquelle: bundesfinanzministerium.de)

Die Entwicklung des Online-Glücksspielmarktes in Deutschland geht weiter mit voll angezogener Handbremse. Selbst Erklärungen zur Nachzahlung von virtueller Automatensteuer im Jahr 2022, die mutmaßlich zu höheren Steuereinnahmen gegenüber 2023 führten, können über die fortlaufend nachgebenden Einnahmen nicht hinwegtäuschen. Denn 2024 hat bereits das erste Quartal im Vergleich zum Vorjahr mit 22,85 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert rund 29 Prozent nachgegeben. Besorgniserregende Spielautomaten Steuern März 2024: Mit 18,094 Millionen Euro ist es die zweitniedrigste virtuelle Automatensteuer seit Einführung dieser Steuerart zu verzeichnen.

Spielautomaten Steuern März 2024: Slot-Wunder bleibt aus!

Es mag noch Hoffnung geben, dass der zu evaluierende Glücksspielstaatsvertrag im Zuge der Innenministerkonferenz neue Regeln bekommt oder zumindest angepasst wird. Die nicht vorhandene Wettbewerbsfähigkeit von Online Casinos mit deutscher Lizenz geht schließlich auch zulasten des Spielerschutzes. Aber es ist längst nicht klar, ob und wie die Glücksspielbehörden der Länder Vorschläge zur Evaluierung unterbreiten.

Nicht auszuschließen ist, dass es zu gesetzlichen Anpassungen kommt, um die Netzsperren durch IP-Blocking umsetzen zu können. Durch eine Schwarze Liste würden Domains mit nicht für Deutschland erlaubten Online Casinos oder Wettanbieter blockiert werden. Wie kompromissbereit die Politik sein wird, das wird die Ständige Konferenz der Innenminister und -senatoren der Bundesländer im Juni vielleicht schon zutage bringen.

Deutsche Glücksspielsteuer verhältnismäßig stabil

Alle unter der Rennwett- und Lotteriesteuer zusammengefassten Steuerarten haben sich nur minimal im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Glücksspielsteuer sinkt 2024 um 2,1 Prozent auf 651 Millionen Euro. In den ersten drei Monaten des Vorjahres verbuchte die Staatskasse noch Steuereinnahmen von rund 666 Millionen Euro. Die Spielautomaten Steuern März 2024 und die beiden Vormonate haben mit einem Rückgang von 22,85 Millionen Euro ein viel größeres Loch gerissen.

In Summe hat die Rennwett- und Lotteriesteuer „nur“ knapp 15 Millionen Euro im Quartalsvergleich nachgelassen. Andere Glücksspielarten wie die Lotterien haben mit einem Steuerplus ein größeres Defizit verhindert. Wobei auch die Steuer auf Sportwetten von 111,592 Millionen Euro auf 107,633 zurückgegangen ist. Aber dies lässt sich als normale Schwankung darstellen, gleichwohl auch der Wettmarkt mit der Illegalität zu kämpfen hat.

Die Glücksspielsteuern in Deutschland sinken im ersten Quartal Jahr 2024 um 2,1 Prozent auf 651 Millionen Euro. Dabei hat die Lotteriesteuer Rückgänge beim Online-Glücksspiel teilweise ausgleichen können.

Online-Slot-Steuer 2023 2024
Januar 32.710.000 € 20.566.000 €
Februar 25.196.000 € 18.619.000 €
März 22.221.000 € 18.094.000 €
April 24.815.000 €
Mai 21.228.000 €
Juni 22.474.000 €
Juli 16.222.000 €
August 20.548.000 €
September 18.958.000 €
Oktober 20.890.000 €
November 21.164.000 €
Dezember 18.061.000 €
Gesamtjahr 264.398.000 €  

Quelle: Bundesministerium der Finanzen Monatsbericht März 2024 zu den Steuereinnahmen nach Steuerarten. Weitere Infos unter: www.bundesfinanzministerium.de

Steuerfazit: Es braucht Veränderung für ein Steuerplus

Die Steuer für Online-Spielautomaten ging im März 2024 um 29 Prozent auf 18,094 Millionen Euro zurück, und die Steuer für Online-Poker sank um 20 Prozent auf 2,234 Millionen Euro. Bei der Sportwetten Steuer ist es nicht ganz so finster wie bei den Spielautomaten Steuern März 2024. Die Wettsteuer ist nur um knapp 1,6 Prozent rückläufig. Der große Markt für Online Casino Echtgeld Spielautomaten in Deutschland ist im ersten Quartal 2024 sehr stark gefallen und hat damit den zweitniedrigsten Quartalswert seit Beginn der Steuererhebung auf virtuelle Automatenspiele erreicht.

Interessant: Im Jahr 2022 haben die neue Spielautomatensteuer und Online-Poker-Steuer 462,6 Millionen Euro an Steuern eingebracht, was 18 Prozent der jährlichen Steuereinnahmen aus Glücksspielen entspricht. Im 1. Quartal 2024 waren es mit 66,381 Millionen Euro (Q1 2023: 89,205 Millionen Euro) nur noch rund 10 Prozent. 2023 lag der Anteil aus Online-Poker und Online-Slots bei 10,6 Prozent. Der Abwärtstrend hält an, hat jedoch an Tempo verloren, wenn wir daraus noch etwas Positives ziehen wollen.

Die Lotteriesteuer in Deutschland stieg im 1. Quartal 2024 um 2,5 Prozent auf 475,94 Millionen Euro (2023: 463,818 Millionen Euro) und machte 73 Prozent der gesamten Glücksspielsteuer aus.

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