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LeoVegas Investment in Warschau – Online-Anbieter eröffnet Technologiestandort in Polen! (Bild von LeoVegas Group)

Die LeoVegas Group wird ein neues Technologiezentrum in Polen eröffnen, um ihre technologische Entwicklung und Innovation zu fördern. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stockholm investiert in eine Einrichtung in Polens Hauptstadt Warschau, die 60 neue Mitarbeiter im Bereich der Softwareentwicklung beherbergen wird. Deren primäres Ziel wird es sein, die Entwicklung einer Plattform der nächsten Generation zu beschleunigen. Der Warschauer Tech-Hub wird mit anderen Entwicklern der Gruppe zusammenarbeiten, um die firmeneigene Plattform Rhino – ein sogenanntes Player Account Management System (PAM) – zu entwickeln. Rhino ist eine hochgradig skalierbare und vielseitige Plattform, die zur Abwicklung von Kundendaten, Zahlungsvorgängen, der Integration von Echtgeld Spielen verschiedener Provider in der gesamten Gruppe über alle Marken hinweg verwendet wird.

Polnische LeoVegas Niederlassung mit 60 Mitarbeitern

LeoVegas will sich mit seinem neuen polnischen Technologiezentrum zukunftssicher aufstellen. Der schwedische Casino Anbieter und Betreiber von Sportwetten online mit Hauptsitz in Malta ist dabei, die Fähigkeiten seines neuen Entwicklungsstandorts auszutesten. Die Unternehmensgruppe LeoVegas hat ein neues Technologiezentrum in Polen eröffnet, um die Entwicklung einer eigenen Technologieplattform voranzutreiben. Als Teil dieser Entwicklungsinitiative hat sich der Betreiber mit Hauptsitz in Malta verpflichtet, in den nächsten zwei Jahren 60 neue Mitarbeiter im Warschauer Zentrum einzustellen und die Niederlassung nachhaltig zu integrieren.

Der Betreiber stellt seine Mitarbeiter in Warschau im Rahmen der laufenden Neueinstellungen in den verschiedenen Niederlassungen der Gruppe ein. Ungefähr ein Drittel der Belegschaft von LeoVegas ist im Bereich Technologie und Produktentwicklung tätig, was den starken Fokus auf den technologischen Bereich des Unternehmens widerspiegelt. Das Investment in neue Fachkräfte erfolgt, nachdem Leo Vegas seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2021 mit einem Umsatz von 98,2 Millionen Euro veröffentlicht hat. Dabei blickt das Unternehmen auf eine gute Entwicklung und stellt fest, dass der Umsatz ohne Deutschland und die Niederlanden um 26 Prozent gestiegen ist.

In Zusammenarbeit mit den bestehenden Teams der renommierten Gruppe für Online-Glücksspiel in Schweden, Großbritannien und den Niederlanden wird das Warschauer Technologiezentrum von LeoVegas die firmeneigene Plattform Rhino, ein System zur Verwaltung von Spielerkonten (PAM), entwickeln. Das Unternehmen will sich damit unabhängiger von anderen Softwareanbietern machen, die mit Turkney und White Label Lösungen das Casino online als eine Art Baukasten anbieten. Für die Deutschland laufende Online Spielhalle konnte der Anbieter sogar Novomatic Slots für sich gewinnen, um das Automatenangebot mit exklusiven Inhalten zu gestalten.

LeoVegas investiert seit Jahren in exklusive Inhalte. Vielleicht nicht in den Umfang, wie es bei 888 der Fall ist, es gibt dennoch exklusive Spielautomaten wie LeoVegas MegaWays und auch bei den Live Dealern werden eigene Spielsalons angeboten.

Eigene Rhino Software weiter optimieren

Im Warschauer Tech-Hub geht es darum, neue Technologien zu entwickeln auf Basis bestehender Software. Die Erweiterung in den eigenen Reihen ist ein Zeichen dafür, dass LeoVegas die Kundenerfahrungen als internationale Anbieter verbessern möchte. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die unterschiedlichen Regulierungsanforderungen. Jedes Land ruf einen anderen Regulierungsmaßstab auf und hat unterschiedliche Glücksspielgesetze, was es immer schwerer macht, sich korrekt zu verhalten. Allerdings kosten bereits kleinere Verfehlungen viel Geld. Zuletzt mussten Unternehmen wie Genesis, 888 Holdings und selbst Greentube in Großbritannien hohe Strafzahlungen leisten.

Diese Betreiber setzen immer auf einen seriösen Auftritt, kommen allerdings auch mal vom Pfad ab, wenn es darum geht, Spielerschutz nach allen Belangen umzusetzen. Neue Technologien zur Früherkennung müssen her und weitere Innovationen in den Bereichen Produkte, Personalisierung und Zahlungen sind erforderlich, um sich auch in Zukunft als Top-Anbieter präsentieren zu können. Über die in Polen zu entwickelnde neue Plattform ist vorgesehen, sämtliche Spielerdaten, Transaktionen zwischen LeoVegas und Kunden, Zahlungsintegrationen und Spiele von iGaming-Anbietern wie Novomatic, Gamomat oder NetEnt im gesamten Markenportfolio von LeoVegas abzuwickeln.

Es ist also ein anspruchsvolles Unterfangen, ein System aufzusetzen, welches auf verschiedenen Märkten alle Punkte einhält und gleichzeitig im Haus eine fundierte Kontrolle zulässt. Daher ist der neue Tech-Hub für LeoVegas wichtiger Teil der Strategie, innerhalb der Unternehmensgruppe an der Spitze neuer Technologien und Innovationen zu bleiben. Dennoch werden die Dienstleistungen des beliebten Online-Anbieters in Polen weiterhin nicht verfügbar sein. Das polnische Online-Glücksspielgesetz ist auf staatliche Angebote fixiert und lässt aktuell nur bedingt ausländische Angebote zu. Beispielsweise konnte sich Novomatic etablieren mit seinen Geldspielgeräten beim größten nationalen Anbieter und gleichzeitig hat Greentube die Möglichkeit erhalten die Online Slots bedingt einzuführen.

Mattias Wedar, Chief Product & Tech Officer der LeoVegas Group, äußerte sich wie folgt zum neuen Standort in Warschau: „Der Erfolg von LeoVegas und das preisgekrönte Spielerlebnis, das wir unseren Kunden bieten, wird durch unsere innovative Denkweise und unsere eigene Plattform Rhino vorangetrieben. Unser neues Zentrum in Warschau ist ein wichtiger Teil unserer Strategie, an der Spitze der Innovation, der Entwicklung neuer Produkte und des Zahlungsverkehrs zu bleiben und gleichzeitig unseren Kunden ein hoch personalisiertes Erlebnis zu bieten. Unser neues Zentrum wird diese nächste Phase der Entwicklung einleiten.“