Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei Merkur Group

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier „Ortszeit Deutschland“ bringt den Präsidenten in die Heimat der Merkur Group! (Bildquelle: merkur.group)

Für die Veranstaltungsreihe „Ortszeit Deutschland“ ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vom 12. bis 14. März 2024 in der Heimat der Merkur Group gewesen. Deutschlands Staatsoberhaupt hat sich im Zuge dessen mit dem Unternehmer-Ehepaar Gauselmann getroffen, die den Präsidenten auf dem unternehmenseigenen Schloss Benkhausen willkommen hießen. Zum Rahmenprogramm des 3-tägigen Amtssitzwechsels standen Termine zur Ordensverleihung, Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Schulbesuche und kommunalpolitische Gespräche. Für seine Amtsgeschäfte diente das Hotel Mittwald, wobei Ortsbesuche den Großteil des Besuches ausmachten und dabei nahm auch der Wandel der Region einen besonderen Stellenwert ein.

Bundespräsident zur „Ortszeit Deutschland“ in Espelkamp

Im Rahmen des Espelkamp-Besuchs haben Paul und Karin Gauselmann das Staatsoberhaupt auf dem Schloss Benkhausen empfangen. Die Begegnung der Unternehmer mit dem Bundespräsidenten war verbunden mit der Verleihung einer Auszeichnung, bei der Frank-Walter Steinmeier in dem traditionsreichen Schloss anwesend war. Die beiden haben den Präsidenten als Ehrenbürger der Stadt aufs Herzlichste willkommen geheißen und dabei die Wertschätzung seines Interesses für Espelkamp herausgestellt.

Der beiderseitige Respekt habe sich klar bemerkbar gemacht, so berichtet es der Glücksspielkonzern Merkur Group in einer Presseveröffentlichung zum Besuch des Bundespräsidenten. Bei schönstem Wetter hatte der Bürgermeister der Stadt Espelkamp, Dr. Henning Vieker, den Bundespräsidenten, der aus Anlass des 75-jährigen Stadtjubiläums in Espelkamp weilte, auf das prunkvolle Schloss begleitet, welches die Automatenfirma auch für Schulungen und Events nutzt.

Pioniertstadt für Integration

Noch am ersten Tag seiner Ostwestfalenreise war Steinmeier zu Gast in der Alten Gießerei, einem Komplex im Besitz der Merkur Group (ehm. Gauselmann Gruppe). Hier eröffnete der Bundespräsident die neue Sonderschau des Deutschen Auswandererhauses. In seiner Ansprache vor etwa 160 eingeladenen Ehrengästen – unter ihnen Paul und Karin Gauselmann – hob Steinmeier besonders den Erfindergeist und den Unternehmergeist hervor, den die Bürger Espelkamps an den Tag legen. Am Beispiel Espelkamp lasse sich wie in einer Lupe erkennen, welches Kunststück die Menschen in den Nachkriegsjahren hingelegt hätten, sagte Steinmeier.

Es sei mit seinen vielen Schicksalen von Flucht und Vertreibung aber auch ein vorbildlicher Ort für gelungene Integration. Seien es Gastarbeiter, Russland-Deutsche, Geflüchtete vom Balkan oder aus der Ukraine – überall habe Espelkamp allen eine Chance gegeben, eine neue Heimat zu finden. „Kaum eine andere Stadt in Deutschland ist davon so geprägt“, erklärte Steinmeier. Die Erfolgsstory des gemeinsamen Miteinanders könne als Vorbild und Modell für ganz Deutschland dienen, so der Bundespräsident. „Es lohnt sich, von Espelkamp zu lernen. Es ist viel Gutes entstanden.“

Das große Engagement des Familienunternehmens weiß der Präsident selbstredend zu schätzen. Als einer der größten Arbeitgeber der Region ist die neue Merkur Group ein Segen für die Region. Dabei geht das Unternehmen auch immer neue Wege und hat sich beispielsweise im Zuge der Legalisierung des Internet-Glücksspiels mit seinen virtuellen Automatenspielen und teils eigenen Merkur Online Casinos am Markt positionier. An der Merkur Allee war Präsident Steinmeier jedoch nicht zu Gast. Er besuchte dafür den Betrieb Harting und dessen neues Ausbildungszentrum. In diesem Unternehmen hatte einst Paul Gauselmann, der Merkur-Erfinder in Espelkamp, seine berufliche Laufbahn vor der Selbstständigkeit begonnen.

25 Jahre Merkur-Senioren-Club

(Bildquelle: merkur.group)

In der Alten Gießerei der Merkur Group in Espelkamp ehrte Paul Gauselmann 122 Senioren-Club-Mitglieder im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Auf dem Bild die drei Dienstältesten, wenn auch nur noch der 89-jährige Paul Gauselmann (2. v. r.) im Betrieb involviert ist. Links ist Monika Hillerkus (80) sowie Friedrich Meier und Fred Theuser (beide 85) zu sehen.

Mit Ovationen wurde Deutschlands Spielemacher auf der Bühne begrüßt und erinnerte an die Entwicklung von 15 Mitarbeiter im Jahr 1965 auf heute fast 15.000! Paul Gauselmann erklärte in der Pressemitteilung zum 25+1 Jubiläum des Merkur-Senioren-Clubs: „In meinen 67 Jahren als Unternehmer habe ich nicht ein Jahr rote Zahlen geschrieben. Ohne die vielen tollen Mitarbeiter hätte ich das nie geschafft.“

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