Paul Gauselmann: Millionenspende an Medizin Campus OWL in Minden

Millionenspende von Paul Gauselmann für die Ausbildung neuer Ärzte in der Region! (Bild © Merkur Group)

Ein weiteres Mal beweist Paul Gauselmann soziale Verantwortung und engagiert sich mit einer millionenschweren Spende für Menschen in Not. Wieder einmal setzt sich der erfolgreiche Merkur Gründer für die gesundheitliche Förderung in der heimischen Region ein und spendet den Mühlenkreiskliniken (MKK) 1,5 Millionen Euro für die Einrichtung der ersten Stiftungsprofessur am Medizin Campus OWL in Minden. Im Mittelpunkt des Engagements der neuen Stiftungsprofessur wird die Verzahnung von Forschung und Lehre stehen. Doktorarbeiten zu betreuen, zählt ebenso zum künftigen Aufgabenspektrum wie wissenschaftliche Forschungsprojekte zu entwickeln oder externe Fördermittel einzuwerben, um die Forschungsprojekte nachhaltig zu finanzieren.

Millionenspende von Paul Gauselmann für Mühlenkreiskliniken

Die auf fünf Jahre veranschlagte Stiftungsprofessur zielt auf die Krebsforschung zum so genannten schwarzen Hautkrebs, der sehr aggressiv und sehr häufig vorkommt. Auf die Professur für „Experimentelle Dermatologie und transnationale molekulare und immunologische Forschung“ wird Dr. Katrin Schaper-Gerhardt berufen. Die Professur ist an der Ruhr-Universität Bochum am Johannes-Wesling-Klinikum etabliert.

Im Audimax des Medizin Campus OWL in Minden erfolgte jetzt die Übergabe des ersten in einer Reihe von fünf Schecks über insgesamt 300 000 Euro. In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken betonte Dr. Olaf Bornemeier die hohe Bedeutung der Zuwendung für den gesamten Kreis. Die Professorenstelle habe eine hohe Relevanz für die Weiterentwicklung der Medizin und die Gesundheitsversorgung der Menschen.

Dr. Olaf Bornemeier der Vorstandsvorsitzende der Mühlenkreiskliniken erklärt: „Die Professur ist für den medizinischen Fortschritt und damit für die Versorgung der Bevölkerung von großer Bedeutung. Damit bieten wir den Menschen in der Region eine medizinische Versorgung, die im Vergleich zu ähnlichen Regionen ihresgleichen sucht. Dafür möchte ich mich bei Herrn Gauselmann ausdrücklich bedanken“, so Dr. Bornmeier.

Das außergewöhnliche Engagement von Paul Gauselmann

Durch die Forschung im Rahmen der Stiftungsprofessur ließen sich wegweisende diagnostische und therapeutische Konzepte ausarbeiten, die auf Dauer eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau ermöglichen. Es muss in Deutschland einfach noch viel mehr solcher Geschäftsleute geben, die mit dem Herzen bei der Sache sind und ihr erwirtschaftetes Geld in der Region investieren.

Der Landrat aus Minden-Lübbecke, Ali Dogan, lobte das besondere Engagement Paul Gauselmanns: „Ich wünschte mir, dass es in Deutschland mehr Unternehmer wie Sie gäbe, die das Herz am richtigen Fleck haben und ihr hart erarbeitetes Geld wieder in die Region zurückfließen lassen.“ Weiter erklärt er: „Als Landrat kann ich mich nur ganz herzlich dafür bedanken. Wir sind stolz darauf, dass Sie unsere Region mit Ihrem Unternehmertum bereichern.“

Die Stiftungsprofessur würdigte der Landkreischef als wichtigen Eckpfeiler für die Gesundheitsversorgung vor Ort und über die Grenzen der Region hinaus. Dadurch würden Ausbildung, Wissenschaft und praktische klinische Tätigkeit noch enger miteinander verzahnt. Darüber hinaus bedeute die Professur einen bedeutenden Anstoß für den universitären Sektor und die Entwicklungschancen der örtlichen Ärzteschaft.

Karin und Paul Gauselmann-Stiftung: 5 Mio. EUR in 25 Jahren

(Bild © Merkur Group)
In 25 Jahren spendete die Karin und Paul Gauselmann-Stiftung an über 2200 Empfänger!

Nicht die erste Millionenspende. Paul Gauselmann spendete schon häufig für medizinische Einrichtungen aus seinem Merkur Casino Vermögen. Ali Dogan nannte dabei die Millionenspende für den Hörsaalbau für den medizinischen Nachwuchs ebenso wie das Geld für den da Vinci-Operationsroboter oder die Zuwendung für die Klinikkapelle.

Paul Gauselmann merkt an: „Für mich ist das auch ein Dankeschön an die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihren Beitrag zum Aufstieg des Unternehmens geleistet haben.“ Er blickte auf den Beginn seiner nebenberuflichen Selbstständigkeit vor 67 Jahren zurück und betonte, dass der Erfolg vor allem den vielen Menschen geschuldet sei, die sich jeden Tag für das Unternehmen engagierten. Nur so konnte der Aufstieg vom Einmannbetrieb zum 15.000 Mitarbeiter großen Konzern gelingen. „Wenn ich den Menschen einen Teil dessen, was sie für mich erreicht haben, zurückgeben kann, dann mache ich das gerne.“

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