Merkur Group gibt Jobgarantie für Casinos in Niedersachsen

Merkur Group informiert zur aktuellen Lage der Betriebsübernahme der künftigen Merkur Spielbanken Niedersachsen! (Bildquelle: merkur.group)

Im Zuge der Vergabe einer neuen Konzession an den neuen Betreiber der zehn der niedersächsischen Spielbanken kam es wohl zu Gerüchten, dass Arbeitsplätze gefährdet sein könnten. Den Diskurs hat die Merkur Group aus Espelkamp als neuer Konzessionär direkt beendet und eine Jobgarantie eingeräumt. Der Glücksspielkonzern aus Deutschland wird den über zwei Jahrzehnte bestehenden Betreiber Casinos Austria International (CAI) aus Österreich im Sommer 2024 ablösen und das Personal übernehmen. Für die Merkur Spielbanken wird die Sorge der Beschäftigten um ihre Arbeitsplätze sehr ernst genommen. Deshalb hat man ein beruhigendes Zeichen gesetzt und die Zukunft der Arbeitsplätze in den niedersächsischen Spielbanken für gesichert erklärt. Im Spielbereich bauen die Merkur Spielbanken an allen Standorten in Niedersachsen weiterhin auf das eingespielte Personal, das aus vielen erfahrenen und kompetenten Glücksspielprofis besteht.

Mehr Mitarbeiter für niedersächsische Spielbankenstandorte der Merkur Group

In einem fairen und zugleich für alle Seiten transparenten Ausschreibungsverfahren haben die Merkur Spielbanken vom Land Niedersachsen die Konzession für die nächsten 15 Jahre für das Betreiben von bis zu zehn Spielbanken erteilt bekommen. Mit dem Erfolg stellen die Merkur Spielbanken sowohl ihre Servicequalität und Seriosität unter Beweis, darüber hinaus aber auch ihre soziale Kompetenz im Umgang mit den Beschäftigten an den Spielbankenstandorten. Insbesondere erhielt im Bewerbungsverfahren das vorgelegte personalwirtschaftliche Gesamtkonzept, welches eine vollständige Übernahme aller Angestellten und sogar zahlreiche ergänzende neue Anstellungen beinhaltet, die maximal mögliche Anzahl an Punkten.

Das unternehmerische Interesse der Merkur Spielbanken ist unverändert bestrebt, eine gütliche Lösung mit dem bisherigen Konzessionär aus Österreich zu finden, sodass ein fließender Wechsel in der Führung machbar ist. Wie aus der Pressemeldung zu entnehmen ist, ist das allerdings nichts der Fall. Die Casinos Austria AG als designierte Betreiberin der zukünftigen Merkur Casinos Niedersachsen hat die Verhandlungsführung mit den Merkur Spielbanken bisher nur zögerlich und nicht gerade zielorientiert gestaltet. Dies ist weder im Sinne der Mitarbeiter noch für die Standorte, wo die Spielhäuser auch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor sind.

Die turnusmäßige Neuausschreibung der Spielbankkonzession für das Bundesland Niedersachsen und das damit verbundene Ende des Betreibers Casinos Austria sorgt immer noch für Spannungen.

Droht Konflikt mit Europarecht?

Es besteht das unveränderte Interesse, in Form eines sogenannten Betriebsübergangs im Sinne des § 613a BGB alle Spielstätten mit ihrem Personal vollständig zu übernehmen. Um nicht nur dem Anspruch in Niedersachsen auf einen unterbrechungsfreien Spielbetrieb gerecht zu werden, sondern auch aus sozialer Verantwortung gegenüber der Belegschaft. Doch Casinos Austria scheint dem neuen Konzessionär aus der Merkur Group nicht viel Wertschätzung entgegenzubringen. Das lassen zumindest die Aussagen aus der Presseveröffentlichung vom 14.03.2024 vermuten.

Die aktuelle schwierige Umbruchphase führt verständlicherweise zu Verunsicherungen bei den Mitarbeitenden der Spielbanken in Niedersachsen. Im Interesse der Belegschaft und der Kundschaft der niedersächsischen Spielbanken hofft die Merkur Group auf eine schnelle Einigung, um der Übergang für alle Seiten reibungslos zu gestalten. Die Casinos Austria AG verfolgt offensichtlich aufgrund ihrer „Verschleppungstaktik“ mutmaßlich durch haltlose Beschwerden und hinhaltende Gespräche weiterhin den Plan, ungeachtet der auslaufenden Genehmigung als Spielbankenbetreiber durch die Niederlage im Ausschreibungsverfahren über den Stichtag 31. August weiter im Geschäft zu bleiben.

Dies ist europarechtlich unzulässig, da es die gesetzlich erlaubte Maximallaufzeit einer Monopolkonzession von 20 Jahren verletzen würde. Eine Verlängerung der auslaufenden Konzession mittels einer Interimskonzession, wie von Casinos Austria angestrebt, ist daher nicht nur rechtlich unzulässig, es wäre auch dem von der Landesregierung angestrebten freien und fairen Wettbewerb abträglich. In Anbetracht der rechtlich unmissverständlichen Situation und der Hinhaltetaktik der Casinos Austria bereiten sich die Merkur Spielbanken mit Hochdruck auf die Übernahme des Spielbetriebs am 1. September 2024 vor. Dies betrifft den Ausbau der unternehmenseigenen Casinostandorte ebenso wie die Rekrutierung der notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Dies betrifft den Ausbau der unternehmenseigenen Casinostandorte ebenso wie die Rekrutierung der notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bereits ab April 2024 entstehen im Umfeld der jetzigen Standorte der Spielbanken Informations- und Schulungszentren. In diesen Einrichtungen erhalten alle interessierte Personen – seien es Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der niedersächsischen Spielbanken – Informationen über die Merkur Group Einstellungen und die niedersächsischen Spielbanken sowie Beratung zu möglichen Einsatzfeldern.

Merkur Casino-Spiele: Crazy Twins Weltneuheit beim Roulette

(Bildquelle: merkur.group)

Seit 2013 operiert das familiengeführte Unternehmen NRW nicht mehr nur mir Spielautomaten, sondern hat das klassische Spiel mit Roulette, Blackjack und Co für sich entdeckt. In Berlin und Rheinland-Pfalz kooperiert Gauselmann mit Novomatic in den Spielbanken in Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen in man alleiniger Spielbankbetreiber.

Merkur Spielbanken Geschäftsführer David Schnabel zur aktuellen Situationen der niedersächsischen Spielbanken im Zuge der Merkur Group Übernahme: „Die Merkur Spielbanken streben nach wie vor eine einvernehmliche Lösung zwischen dem alten und uns als neuem Zulassungsinhaber an, die einen nahtlosen Übergang des Spielbetriebs ermöglichen würde. Bedauerlicherweise führt die Casinos Austria AG als bisherige Betreiberin der Spielbanken die Gespräche mit den Merkur Spielbanken hinhaltend und wenig konstruktiv – und dadurch weder im Interesse der Belegschaft noch der Standortgemeinden. Unser Ziel ist weiterhin die Übernahme aller Standorte inklusive ihrer Mitarbeitenden in Form eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB, um neben dem Wunsch des Landes nach einem lückenlosen Spielbetrieb vor allem der sozialen Verantwortung für die Mitarbeitenden gerecht zu werden. Wir zählen auf die bestehende Belegschaft in Niedersachsen. Zusätzlich wollen wir sogar noch mehr Personal einstellen und setzen auf eine starke Integration aller neuen Kolleginnen und Kollegen in die Merkur Group. Die Landesregierung wird nicht gegen geltendes Europarecht verstoßen. Unsere Bemühungen für eine rasche Lösung zielen stattdessen darauf, einen rechtlich einwandfreien Weiterbetrieb der Spielbanken in Niedersachsen zu gewährleisten.“

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