
ICE Barcelona 2026: Deutsche Glücksspielbehörde GGL fordert mehr Schlagkraft gegen illegales Glücksspiel! (Bild von gluecksspiel-behoerde.de)
Auf der ICE 2026 in Barcelona nutzte die deutsche Glücksspielbehörde GGL die internationale Bühne, um ihre regulatorische Linie deutlich zu positionieren. Mit der Teilnahme an der dreitägigen Branchenveranstaltung in Barcelona bot sich der Aufsichtsbehörde für Glücksspiel in Deutschland die Gelegenheit, ihre Strategie gegen Schwarzmarktanbieter einem internationalen Fachpublikum näherzubringen und den Austausch mit europäischen Partnern zu intensivieren. In einem Umfeld, in dem legale Online Casinos mit deutscher Lizenz zunehmend unter Wettbewerbsdruck stehen, wird der Schutz des regulierten Marktes immer wichtiger. Die Messe bot der Behörde eine geeignete Plattform, um ihre Rolle als zentrale Aufsichtsinstanz weiter zu festigen.
Deutsche Glücksspielbehörde GGL setzt auf internationale Vernetzung
Für die deutsche Glücksspielbehörde GGL steht der internationale Schulterschluss im Mittelpunkt ihrer aktuellen Arbeit. Gerade weil illegale Anbieter länderübergreifend agieren, reicht nationale Regulierung allein nicht aus. Deshalb suchte die Glücksspielaufsichtsbehörde im Rahmen der Glücksspielmesse in Barcelona mit Herstellern wie Merkur und NOVOMATIC gezielt den Dialog mit anderen europäischen Regulierungsbehörden sowie mit Marktteilnehmern, die sich im legalen Bereich bewegen.
Ziel ist es, Informationsflüsse zu verbessern, technologische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsame Standards im Vorgehen gegen den Schwarzmarkt zu etablieren. Auch die bundesweit zuständige Glücksspielbehörde aus Halle Sachsen-Anhalt, als organisatorisches Zentrum der Glücksspielaufsicht in Deutschland, profitiert dabei von der wachsenden internationalen Vernetzung.
Maßnahmenpaket der Aufsicht greift an mehreren Stellen an
Im Rahmen des Einsatzes der deutschen Behörde auf der ICE Barcelona wurde ein koordiniertes Vorgehen gegen illegales Online-Glücksspiel vorgestellt. Dabei geht es längst nicht mehr nur um das Abschalten einzelner Webseiten, sondern um ein umfassendes Maßnahmenbündel. Dazu zählen Untersagungsverfügungen, Sperrungen von Zahlungswegen, technische Zugriffsblockaden (IP-Blocking) sowie ein konsequentes Vorgehen gegen Werbung für nicht lizenzierte Angebote.
Gleichzeitig rückt die gesamte Wertschöpfungskette in den Fokus – von Zahlungsdienstleistern bis hin zu Marketingpartnern. Durch diese Struktur soll der wirtschaftliche Nährboden des Schwarzmarktes entzogen werden. Je schwieriger es für illegale Plattformen wird, Spieler zu erreichen oder Geldströme abzuwickeln, desto attraktiver wird das regulierte Angebot legaler Spielotheken online. Hierzu berichtet die deutsche Aufsichtsbehörde in einer Pressemeldung über die weiteren Schritte dieses Ansatzes.
GGL-Abteilungsleiterin Nadja Wierzejewski informierte beim „Gaming in Germany Breakfast“ im Zuge der ICE Barcelona 2026 teilnehmende Vertreter aus Behörden und Industrie zur strategischen „Bekämpfung des illegalen Online-Glücksspielmarktes“.

(Bild von Merkur Group)
Die Merkur Group präsentierte sich auf der ICE 2026 mit neuem Standdesign und innovativem Produktportfolio als moderner Full-Service-Anbieter. Hohe Besucherzahlen und starke internationale Resonanz bestätigten den strategischen Neustart.
Legale Anbieter als zentrale Partner der Regulierung
Ein wichtiger Bestandteil der Strategie ist die stärkere Einbindung lizenzierter Unternehmen. Die staatliche Glücksspielaufsicht sieht in ihnen unverzichtbare Partner, da sie über detaillierte Marktkenntnisse und direkte Kontakte zu Dienstleistern verfügen. Wenn sich legale Betreiber klar von illegalen Angeboten abgrenzen und bei Kooperationen genauer hinschauen, verstärkt das die Wirkung der behördlichen Maßnahmen erheblich.
Gerade für staatliche zugelassene Online Casinos Deutschland mit entsprechendem Eintrag auf der GGL-Whitelist entsteht dadurch ein stabileres Marktumfeld, in dem seriöse Anbieter langfristig planen können. Die Glücksspielbehörde Halle Sachsen-Anhalt verfolgt dabei ein klares Ziel: Ein dauerhaft funktionierender, regulierter Glücksspielmarkt, der deutsche Spieler schützt und gleichzeitig fairen Wettbewerb ermöglicht.














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