Virtuelle Automatensteuer im ersten Halbjahr 2025 minimal gefallen!

Bund und Länder nehmen im ersten Halbjahr 2025 erneut weniger virtuelle Automatensteuer ein! (Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay)

Der deutsche Staat verdient an jedem legalen Online Casino Deutschland durch die Besteuerung der Einsätze. Allerdings sind die Steuereinnahmen im Vergleich zu den Jahren 2022 und 2023 deutlich gesunken. Gegenüber dem Halbjahresergebnis aus dem Jahr 2022 bringen es virtuelle Automatensteuer in den ersten sechs Monaten dieses Jahr nicht mal mehr auf ein Drittel des Wertes von 2022. Der starke Abwärtstrend könnte dennoch ein Ende haben, denn gegenüber 2024 liegt das erste Halbjahr 2025 gerade mal rund 4 Prozent unter der Spielautomatensteuer aus dem Vergleichszeitraum aus dem Vorjahr.

Online Casino Steuereinnahmen im Juni 2025 erstmals wieder gestiegen

Die Steuerquelle Online Casinos mit deutscher Lizenz ist im ersten Halbjahr 2025 wenig überraschend weiter gesunken. Allerdings hat sich die Fallgeschwindigkeit deutlich reduziert. Mittlerweile sind es keine zweistelligen Prozentwerte mehr, sondern ein Wert von 4 Prozent. Während die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) bemüht ist, die Hoffnungen in den Himmel wachsen zu lassen, bleibt die Branche weniger optimistisch.

Eine Reihe Online Casino Anbieter haben bereits die ihre deutschen Plattformen geschlossen. Auch wenn kein Unternehmen offiziell Gründe dafpr angegeben hat, so lässt sich doch mutmaßen, dass sich nicht kostendeckend arbeiten lässt. Virtuelle Automatensteuern und andere Beschränkungen dienen mehr dem Schwarzmarkt und machen es schwierig wirtschaftlich zu arbeiten.

Virtuelle Automatensteuer im Trend südwärts

Der Indikator virtuelle Automatensteuer ist äußerst nützlich, denn daran lassen sich die Bruttospielerträge ablesen. Die Umsätze sind unter dem Strich das, was Online Casinos mit deutscher Lizenz einnehmen. Dabei werden noch weitere Abgaben fällig, denn die Spielautomatensteuer erhebt der Staat schon beim Spieleinsatz. Immer dann, wenn in Online Casinos für deutsche Spieler mit Echtgeld gespielt wird, fällt eine Pauschale von 5,3 Prozent auf den getätigten Einsatz an.

Das tut dem Betreiber auf den ersten Blick nicht weh, denn der Kunde zahlt die Steuer. Allerdings verlieren online Echtgeld Slots an Attraktivität, wenn virtuelle Automatensteuern erhoben werden. Das Spiel wird teurer und verliert an Potenzial. Diese Besteuerung wirkt sich zudem auf die Auszahlungsquote (RTP) der Spielautomaten online aus. Das spielt den hunderten Schwarzmarktanbietern direkt in die Karten, die mit höher dotierten Bonusangeboten und hohen RTP Slots den Online-Spieler ansprechen.

Oft sind es die gleichen Automatenspiele, die im nicht regulierten Bereich angeboten werden, nur halt zu besseren Konditionen. Die Unterschiede zwischen dem legalisierten deutschen Markt und der internationalen Konkurrenz, die ohne Erlaubnis der Glücksspielbehörde GGL operieren können schon mal 10 Prozent und mehr sein. Für ein Glücksspiel ein enorm hoher Wert. Zwar interessieren sich nicht alle Automatenspieler für diesen Wert, aber gerade die Zocker, die Umsatz machen, die schauen dann schon nach den besten Online Casinos für ihre Spielvorlieben.

Zeitraum Online-Automatensteuer
1. Halbjahr 2022 369.953
1. Halbjahr 2023 255.460
1. Halbjahr 2024 109.993
1. Halbjahr 2025 105.762

Stark rückläufige Steuerquelle

Im ersten Halbjahr 2022 brachte es die Spielautomatensteuer noch auf über 369 Millionen Euro. Im Jahr 2025 liegt der Wert bei der aktuellen steuerlichen Abrechnung bei nur noch knapp über 105 Millionen Euro. Der einzige Lichtblick: Die Steuereinnahmen fielen im Jahresvergleich zu 2024 nur noch sehr minimal. Die ersten Regeländerungen in Sachen höhere Einzahlungen greifen nun womöglich bereits.

Mittlerweile können deutsche Spieler bis 10 000 Euro pro Monat auf Ihr Spielerkonto einzahlen. Diese Summe muss allerdings durch eine vorbehaltliche Prüfung der wirtschaftlichen Leisutngsfähigkeit zunächst bewilligt werden. Der Betrag ist dann aber auf einen Anbieter beschränkt. Genauso ist es auch beim normalen monatlichen Einzahlungslimit von 1000 Euro, dieses gilt jedoch anbieterübergreifend.

Damit legale Spielotheken online den Verfall der Spielautomaten Steuern stoppen können, sind weniger Einschränkungen vonnöten. Ansonsten muss die deutsche Aufsichtsbehörde mehr Instrumente oder zumindest mehr Befugnisse erhalten, um das Glücksspielgesetz gegenüber illegalen Anbietern durchsetzen zu können. Ein gutes Beispiel hierfür sind IP-Sperren, dass man von Deutschland gar keinen Zugang mehr zu diesen Websites erhält.

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