EGBA

CEN wird aufgefordert, europaweite Standards zur Prävention von Spielsucht einzuführen. (Bildquelle: EBGA)

Laut einer Pressemitteilung fordert die European Gaming and Betting Association (EBGA) die Schaffung standardisierter Maßnahmen zur Gefährdung durch Glücksspiel. Die aktuelle Forderung, die vor allem die Indikatoren von Spielsucht definieren soll, wird von dem Europäischen Komitee für Normung geprüft. Die EGBA dient als Dachverband und vertritt die Interessen und Bedürfnisse der früheren online Casinos sowie zahlreicher Wettanbieter in Europa. Mit dazu gehören unter anderem Entain, aber auch bet365 und die Betsson Group. Ziel der „European Gaming and Betting Association“ ist es, einen gut regulierten und kanalisierten Glücksspielmarkt zu erschaffen. Dazu arbeitete sie mit nationalen und EU-Behörden zusammen. Die CEN (European Committee for Standardization) wird von der European Gaming and Betting Association nun aufgefordert, sich stärker für die Prävention von Spielsucht im Rahmen des Glücksspiels zu engagieren. Standardisierte Sicherheitsmaßnahmen würden den Glücksspielmarkt sicherer machen und die Gefahren der Spielsucht dämpfen.

Bekämpfung der Spielsucht im Glücksspiel: EGBA wünscht sich Standardkriterien

Eine stärkere Unterstützung bei der Prävention glücksspielbedingter Gefahren, das wünscht die EGBA von der CEN. Damit soll die Nutzung von Glücksspielangeboten noch sicherer werden. Um dieses Ziel umzusetzen, hat die European Gaming & Betting Association das Europäische Komitee für Normung dazu aufgerufen, eine Übersicht von Risikomakern zu erstellen, um spielbezogenen Gesundheitsschäden zu erkennen und das Glücksspiel sicherer zu gestalten. Gefordert wird in diesem Zusammenhang vor allem eine Einheitlichkeit, an der man sich in Europa orientieren kann. Der Schutz der Kunden von Glücksspielangeboten steht dabei an oberster Stelle und hat eine enorme Priorität. Der Entwurf für diesen Vorschlag hat der Verband bereits am 15. Dezember bei der CEN eingereicht. In den vergangenen Monaten, vor allem seitdem es den Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland gibt, wurde das Online Glücksspiel zunehmend sicherer. Der Verband möchte an dieser Stelle anknüpfen und weitere Schutzmaßnahmen installieren.

Maarten Haijer, Generalsekretär der EGBA, sagt in einer Pressemitteilung dazu: „Wir fordern die nationalen Normungsgremien, die Glücksspielbehörden und andere Interessengruppen auf, diesen vernünftigen Vorschlag zur gemeinsamen Entwicklung einer Norm für Schadensmarker in Europa zu unterstützen. Ein Standard wäre ein wesentliches Element, um riskantes und problematisches Spielverhalten zu verhindern und den Verbraucherschutz zu unterstützen. Der Prozess zur Entwicklung des Standards würde das Wissen und die Expertise von Akademikern, Forschern, Experten für Schadensverhütung und anderen Interessenvertretern zusammenbringen, um gemeinsam an dem Ziel zu arbeiten, glücksspielbedingte Schäden zu verhindern.“

Laut der Pressemitteilung wurde das gesamte Vorhaben von führenden Experten der Schadenverhütung unterstützt. Sie befürworten das Vorhaben und sind dafür, eine Etablierung von Gefahrenkriterien im Rahmen des Glücksspiels zu integrieren.

CNN nutzt Abstimmung für den neuen Vorstoß

Aktuell ist noch nicht bekannt, ob der Vorstoß des Verbands durchkommt und wirklich in die Tat umgesetzt wird. Hierzu führt die CNN eine Umfrage innerhalb der Mitglieder durch, um zu erkennen, ob der Vorschlag des Verbands angenommen werden soll. Bis Ende Dezember 2022 hat das Komitee Zeit für eine Abstimmung. Verläuft die Abstimmung positiv, dann können Experten aus verschiedenen Gruppen bei der Erstellung der Kriterien beteiligt sein. Der Verband hat bereits zur Unterstützung aufgerufen und dabei besonders die Glücksspielbehörden mit in die Verantwortung gezogen.