Deutsche Glücksspielbehörde: Besonders hohe Suchtgefahr für Jugendliche!

Deutsche Glücksspielbehörde am Aktionstag Glücksspielsucht 2025 mit eindringlicher Warnung für illegalen Online-Glücksspiel! (Bild von gluecksspiel-behoerde.de)

Durch illegales Online-Glücksspiel steigt die Gefahr einer Suchtentwicklung bei Jugendlichen erheblich – warnt die deutsche Glücksspielbehörde GGL. Die Anbieter operieren ohne deutsche Lizenz und sprechen im Internet deutsche Spieler zielgerichtet an. Es gibt keine Maßnahmen wie Alterskontrollen, Einsatzobergrenzen, Einzahlungslimits oder Ausschlussmöglichkeiten wie sie beispielsweise durch LUGAS oder das bundesweite OASIS Sperrsystem in Deutschland verpflichtend sind. Dadurch steigen die Risiken, glücksspielsüchtig zu werden – speziell bei jungen Menschen. Vor diesem Hintergrund ruft die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) im Rahmen des jährlichen Aktionstags Glücksspielsucht am 24. September 2025 zu erhöhter Vorsicht bei der Nutzung illegal betriebener Online-Glücksspielangebote auf.

Deutsche Glücksspielbehörde GGL zum Aktionstag Glücksspielsucht 2025

Der Aktionstag Glücksspielsucht 2025 wird erstmalig von Prof. Dr. Hendrik Streeck, dem neuen Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, initiiert und steht im Zeichen des Mottos „Glücksspielschäden – erkennen, benennen, vermeiden“. Den Spielern bieten illegale Plattformen in der Regel gar keinen oder nur einen unzureichenden Spielerschutz. Das Risiko, durch das Spielen auf diesen Plattformen süchtig zu werden, ist erheblich.

Im Gegensatz sind Online Casinos mit deutscher Lizenz in der Pflicht die Regeln im Glücksspielstaatsvertrag 2021 einzuhalten und diese erklären eindeutig, was Spielerschutzbestimmungen beinhalten: Dazu zählen beispielsweise Einsatzhöchstgrenzen von maximal 1 Euro am Online Slots sowie monatliche Limits auf Einzahlungen von maximal 1000 Euro. Auch das Spielersperrsystem OASIS, ein 24-Stunden-Sperr-Button sowie Spielpausen nach einer Stunde.

Schwerpunkt der GGL ist die Prävention von Spielsucht

Einen wichtigen Fokus legt die Glücksspielbehörde (GGL) dabei auf die Arbeit zur Prävention und Behandlung glücksspielsüchtiger Menschen. In diesem Zusammenhang fokussiert sich die Behörde auf drei wesentliche Punkte:

  • Aufklärungsarbeit über Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten
  • Kampf gegen den Schwarzmarkt
  • Überwachung des legalen Marktes, um Spielerschutz zu gewährleisten

Einer der Aufgabenbereiche dieser Behörde ist die konsequente Durchsetzung von Spielerschutz-Vorgaben im Rahmen des gesetzlich erlaubten Glücksspiels. Das geht aus der Pressenachricht hervor. Auch der Markt für Online-Sportwetten ist davon betroffen. Anlässlich des Aktionstages Glücksspielsucht findet in Halle unter dem Motto „Sportwetten – ein bekanntes Risiko“ ein Fachtag statt, bei dem Sebastian Buchholz, Leiter der Abteilung „Erlaubnisse und Aufsicht legales Glücksspiel“ der GGL, die neuesten Entwicklungen und bestehenden Schwierigkeiten beleuchtet.

Bereichsleiter Erlaubnisse und Aufsicht bei der GGL, Sebastian Buchholz, merkt an: „Sportwetten sind ein wachsender Markt, eine konsequente Aufsicht über legale Anbieter ist neben der Bekämpfung illegaler Wettangebote wichtig, um Spielerinnen und Spieler zu schützen und Rechtssicherheit im Markt zu gewährleisten.“

Glücksspielbehörde GGL veröffentlicht Quartalszahlen zum Spielumsatz

(Bild von gluecksspiel-behoerde.de)

Deutsche Glücksspielbehörde GGL veröffentlicht Quartalszahlen für 2025 und thematisiert den hohen Schwarzmarktanteil am virtuellen Glücksspielmarkt.

Die Glücksspielsucht kommt nicht plötzlich

Wie bei vielen Süchten entsteht auch die Glücksspielsucht langsam. Bemerkt man frühzeitig Anzeichen wie etwa eine Steigerung der Einsätze oder einen zunehmenden sozialen Abbau, sollte unverzüglich Hilfe in Anspruch genommen werden. Die Deutsche Glücksspielbehörde informiert hierzu in der Pressemeldung online und verweist im Sucht-Ratgeber auf Hilfsangebote. Seriöse Casino Anbieter lassen sich jederzeit leicht auf der amtlichen Whitelist GGL finden. Auf dieser Liste werden alle zugelassenen Online-Glücksspielanbieter aufgelistet. Wer nicht gelistet ist, ist illegal in Deutschland.

Der Vorstand der Glücksspielbehörde GGL Ronald Benter, merkt an: „Illegale Plattformen bieten keine wirksamen Spielerschutzmechanismen. Wer dort spielt, geht ein erhebliches Risiko ein, eine Glücksspielsucht zu entwickeln“.

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