Digitale Forschungswerkstatt Glücksspiel 2026: GLÜG setzt auf Dialog und Wissenschaft!

Digitale Forschungswerkstatt Glücksspiel stärkt Diskurs zu Regulierung und Spielerschutz! (Bild von glueg.org)

Das Institut für Glücksspiel und Gesellschaft (GLÜG) startet auch 2026 seine etablierte Reihe der Digitalen Forschungswerkstatt Glücksspiel. In mehreren Online-Veranstaltungen beleuchten renommierte Expertinnen und Experten zentrale Fragen rund um Glücksspiel, Regulierung und gesellschaftliche Auswirkungen. Die Webinare richten sich an Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Marktteilnehmer und sollen den Diskurs faktenbasiert und praxisnah voranbringen. Der thematische Bogen reicht von Risikoverhalten über Datenschutz bis hin zu finanzverfassungsrechtlichen Aspekten – stets mit Blick auf ein reguliertes Glücksspielumfeld in Deutschland.

Digitale Forschungswerkstatt Glücksspiel 2026 als Plattform für Regulierung und Praxis

Mit der Digitalen Forschungswerkstatt Glücksspiel verfolgt das GLÜG das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse systematisch in die regulatorische Debatte einzubringen. Die Veranstaltungsreihe verbindet rechtliche, ökonomische und sozialwissenschaftliche Perspektiven und schafft Raum für einen fundierten Austausch über aktuelle Entwicklungen im Glücksspielsektor.

Gerade vor dem Hintergrund der Regulierung von Sportwetten und Online Casinos mit deutscher Lizenz gewinnen solche Formate an Bedeutung. Forschungsergebnisse sollen dabei nicht im akademischen Raum verbleiben, sondern konkrete Impulse für Gesetzgebung, Aufsicht und Spielerschutz liefern. Die Webinare finden jeweils digital statt und ermöglichen damit eine breite Teilnahme über Institutions- und Branchengrenzen hinweg.

Termine und Themen: Ein interdisziplinärer Blick auf Glücksspiel 2026

Der Auftakt der Digitalen Forschungswerkstatt Glücksspiel erfolgt am 12. März 2026 mit einem volkswirtschaftlichen Thema: Prof. Dr. Dr. Ulrich Schmidt vom Kiel Institut für Weltwirtschaft analysiert die Risikobereitschaft von Männern und Frauen in sozialen Kontexten. Damit wird früh ein Fundament gelegt, das auch für Regulierung, Prävention und Spielerverhalten relevant ist.

Im April folgt eine juristisch geprägte Diskussion zur Abgrenzung von Glücksspielindustrie und sogenannter Klageindustrie. Dr. Jan David Hendricks beleuchtet dabei das private Enforcement im Glücksspielsektor und dessen Auswirkungen auf Anbieter und Rechtsdurchsetzung.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Mai auf dem Spannungsfeld zwischen Spielerschutz und Datenschutz. Prof. Dr. Dieter Kugelmann widmet sich den Konflikten zwischen OASIS, Limitdatei und DSGVO – ein Thema, das insbesondere für deutsche Wettanbieter mit Lizenz sowie lizenzierte Online-Anbieter von hoher praktischer Relevanz ist.

Im Juni rückt mit der Vorstellung eines Selbsthilfeportals und einer App zur Unterstützung Betroffener das Thema Glücksspielsucht in den Fokus. Ergänzt wird die Reihe im Herbst durch grundlegende Fragen zur Wirksamkeit von Glücksspielregulierung, zur Vergnügungsteuer sowie zur quantitativen Regulierung im Glücksspielrecht.

Deutsche Stiftung Glücksspielforschung - Ausschreibung Forschungspreise 2025/2026

(Bild von Deutsche Stiftung Glücksspielforschung GmbH)

Die Deutsche Stiftung Glücksspielforschung hat die Ausschreibung der Forschungspreise 2025/2026 gestartet und sucht innovative Projekte zur Glücksspiel-Forschung mit Fokus auf Verbraucherschutz. Vergeben werden ein Innovationspreis mit 200 000 Euro sowie bis zu drei Nachwuchsforschungspreise für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

GLÜG Veranstaltungen 2026

(Bild von glueg.org)

Institut für Glücksspiel und Gesellschaft alle Veranstaltungen 2026 im Blick.

Forschung als Fundament für Spielerschutz und Regulierung

Die Digitale Forschungswerkstatt Glücksspiel zeigt, wie eng Wissenschaft, Regulierung und Markt miteinander verknüpft sind. Erkenntnisse aus diesen Formaten fließen zunehmend in politische Entscheidungsprozesse ein und bilden eine wichtige Grundlage für Weiterentwicklungen im Glücksspielstaatsvertrag.

In diesem Kontext passt auch der Blick auf aktuelle Initiativen zur Förderung der Glücksspiel-Forschung, etwa durch Forschungspreise und Ausschreibungen, die den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt stärken. Solche Programme tragen dazu bei, langfristig belastbare Daten und Analysen zu schaffen – ein zentraler Faktor für verantwortungsvolle Regulierung und wirksamen Spielerschutz.

Die Anmeldung zu den einzelnen Terminen erfolgt jeweils einige Wochen vor Veranstaltungsbeginn über die GLÜG Website. Mit der Digitalen Forschungswerkstatt Glücksspiel 2026 unterstreicht das Institut erneut seinen Anspruch, den gesellschaftlichen und regulatorischen Diskurs faktenbasiert, transparent und interdisziplinär zu begleiten.

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