
Symposium Glücksspiel 2026 rückt Online-Markt und Spielerschutz in den Fokus! (Bild von gluecksspiel.uni-hohenheim.de)
Seit mehr als zwei Jahrzehnten gilt die Fachveranstaltung für alle Fragen rund ums Glücksspiel als fester Orientierungspunkt für alle, die sich mit dem deutschen Glücksspielmarkt beschäftigen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Fragen der Regulierung, sondern um das Zusammenspiel aus Marktsteuerung, Vollzug, Prävention und digitalen Geschäftsmodellen. Gerade in Zeiten wachsender Online-Angebote und neuer technischer Möglichkeiten gewinnt dieser Austausch an Bedeutung. Das Symposium Glücksspiel 2026 hat sich als Plattform etabliert, auf der wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zusammenfließen. Ziel ist es, komplexe Entwicklungen einzuordnen und faktenbasiert zu diskutieren, ohne sich von kurzfristigen Debatten treiben zu lassen.
Symposium Glücksspiel 2026 zeigt, wo Regulierung auf Praxis trifft
Im Zentrum der Fachveranstaltung steht die Frage, wie Regulierung in der Praxis funktioniert. Die Veranstaltung bringt Akteure aus Forschung, Aufsicht, Politik und Prävention zusammen, um genau jene Lücken zu beleuchten, die im Alltag entstehen. Besonders relevant ist dabei die Entwicklung des Digitalmarktes, in dem auch Online Casinos mit deutscher Lizenz eine immer wichtigere Rolle spielen.
Die Diskussionen drehen sich nicht um Ideale, sondern um Umsetzbarkeit: Welche Regeln greifen tatsächlich, wo entsteht Ausweichverhalten und wie lässt sich der legale Markt stärken, ohne neue Risiken zu schaffen? Genau diese Nähe zur Realität macht das Symposium Glücksspiel 2026 so relevant, denn Deutschland steht vor einer Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags 2021, der erstmals bundesweit legale Möglichkeiten des Online-Glücksspiels geschaffen hat.
Digitale Märkte, Spielerschutz und neue Technologien
Ein Schwerpunkt des Symposium Glücksspiel 2026 liegt auf der digitalen Transformation des Marktes. Online-Produkte, datenbasierte Steuerung und automatisierte Systeme verändern nicht nur Angebote, sondern auch Risiken. Forschung und Aufsicht analysieren gemeinsam, wie sich Spielverhalten verlagert und welche Maßnahmen im digitalen Umfeld wirksam sind. Dabei geht es auch um neue Präventionsansätze, etwa durch digitale Frühwarnsysteme oder KI-gestützte Beratung.
Die Universität Hohenheim informiert hierzu regelmäßig aus wissenschaftlicher Perspektive und ordnet ein, welche Instrumente langfristig tragfähig sind. Ziel bleibt es, Attraktivität und Schutz in ein realistisches Gleichgewicht zu bringen. Auch das Spielersperrsystem OASIS mit seinen nun mehr als 5 Milliarden Aktivitäten im Jahr 2025 wird eine Rolle bei den Diskussionen einnehmen.
Im Mittelpunkt stehen natürlich suchtrelevante Themen, um die Spielsucht durch moderne Prävention über alle Kanäle hinweg stärker zu kontrollieren. Das Glücksspiel soll nicht aus dem Leben verschwinden, aber zumindest sollen gefährdete Personen maximalen Schutz durch präventive Maßnahmen erhalten.

(Bild von sweetlouise auf Pixabay)
Wie wichtig das Symposium Glücksspiel ist, dass hat zuletzt die CDU- deutlich gemacht, denn allen auf Länderebene weist die Spielsuchtprävention erhebliche Unterschiede auf.
Orientierung in einem zunehmend komplexen Markt
Mit seiner 23. Ausgabe zeigt das Symposium Glücksspiel 2026, wie stark sich der Markt verändert hat – und wie wichtig kontinuierlicher Dialog geworden ist. Regulierung, wirtschaftliche Interessen und Verbraucherschutz stehen heute in einem deutlich engeren Spannungsfeld als noch vor einigen Jahren. Das Symposium liefert keine einfachen Antworten, aber es schafft Orientierung, wo politische Entscheidungen, Marktmechanismen und gesellschaftliche Verantwortung ineinandergreifen.
Gerade diese sachliche Einordnung macht das Format für viele Beteiligte unverzichtbar. In einer Branche, die sich schneller wandelt als gesetzliche Rahmenbedingungen, bleibt diese Veranstaltung ein stabiler Bezugspunkt für fundierte Entscheidungen. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) sowie Suchtexperten werden die Ausführungen genau verfolgen.















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