GRAVE-Studie untersucht Risikofaktoren beim Suchtverhalten

Paul Gauselmann unterstützt GRAVE-Studie mit 160 000 Euro, um Verhaltenssüchte und der Auslöser genauer zu spezifizieren! (Bild von muehlenkreiskliniken.de und merkur.group)

Die GRAVE-Studie ist ihrer Methodik einzigartig und soll mehr Klarheit in über die Risikofaktoren, die mit Verhaltenssucht in Verbindung gebracht werden, liefern. Durch eine Spende trägt der Gründer und Erfinder von Merkur Casinos und Spielautomaten, Paul Gauselmann, zur Finanzierung der „GRAVE-Studie“ (Geschlechtsspezifische Risikoanalyse von Verhaltenssüchten) bei. Durchgeführt wird diese am Medizinischen Zentrum für Seelische Gesundheit der Mühlenkreiskliniken in Lübbecke. Der Fokus liegt auf der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen suchterzeugendem Verhalten, beispielweise in Form von Glücksspiel, Videospielen oder exzessivem Geldausgeben, und seinem Einfluss auf das Geschlecht.

GRAVE-Studie untersucht Verhaltensmuster der Glücksspielsucht

Mit der Gauselman-Spende wird die GRAVE-Studie am Medizinischen Zentrum für Seelische Gesundheit der Mühlenkreiskliniken in Lübbecke finanziert, das geht aus einer Pressenachricht hervor. Im Rahmen dieser Studie wird erforscht, welche Geschlechterunterschiede es bei Risiko- und Schutzfaktoren suchterzeugender Verhaltensweisen gibt. In dem Projekt sollen insbesondere die Verbindungen zwischen suchterzeugendem Verhalten und den einhergehenden Risikofaktoren untersucht werden.

Paul Gauselmann nahm sich die Zeit, die Vertreter der Mühlenkreiskliniken und das wissenschaftliche Team vor Ort selbst in Empfang zu nehmen und einen Spenden-Scheck über 160 000 Euro zu überreichen. Dem Automatenunternehmer in seiner Rolle als Bürger und Unternehmer dieser Region liegt viel daran, die gesundheitliche Versorgung sowie die medizinische Forschung in höchster Qualität mitzugestalten.

Suchtfaktoren von Verhaltenssucht erklären

Mit der GRAVE-Studie setzt sich die Merkur Group intensiv mit einem aktuell hoch relevanten gesellschaftlichen Problem auseinander und erbringt einen wertvollen Mehrwert für den Schutz bedrohter Risikogruppen. Zu den Geschäftsfeldern der Merkur Group gehören sowohl Elektronik als auch Glücksspiel, etwa in Spielbanken. Zum Ausgleich hat Paul Gauselmann zeitlebens gespielt.

Der Direktor der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Univ.-Prof. Dr. Georgios Paslakis, merkt an: „Für die großzügige Unterstützung möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Gauselmann bedanken.“

Spielen ist für ihn ein Weg um sich zu entspannen. Allerdings weiß er aus Erfahrung, wie leicht aus Spielspaß eine Sucht entstehen kann. Diesen Weg will die Merkur Group nicht gehen. Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Georgios Paslakis, dem Direktor der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, beginnt die Studie. Das Team ist Paul Gauselmann für Unterstützung in diesem Projekt außerordentlich dankbar.

Erstmals werden darin die verschiedenen Auslöser und Prozesse suchterzeugenden Verhaltens in Abhängigkeit zum Geschlecht erforscht. Studien haben bereits Hinweise darauf geliefert, dass männliche Probanden risikoreicheres Entscheidungsverhalten an den Tag legen, wohingegen Frauen empfindlicher reagieren, wenn der Stresspegel steigt oder emotionale Belastungen auftreten. All dies sind potenzielle Auslöser suchtartigen Verhaltens.

Die Leiterin der Studie, Dr. Nora Marlene Laskowski, betont: „Wir wissen heute, dass bestimmte Mechanismen wie Lootboxen in Videospielen oder variable Belohnungssysteme das Suchtrisiko gezielt verstärken können. Doch bislang fehlten differenzierte, geschlechtsspezifische Analysen. Genau hier setzt unsere Studie an.“

Mühlenkreiskliniken Paul Gauselmann

(Foto: Merkur Group)

Über die Finanzierung ihres Forschungsprojekts zu „Geschlechtsspezifischen Risiken bei Verhaltenssüchten” freuen sich (v. l.) Studienleiterin Dr. Nora Marlene Laskowski, Univ.-Prof. Dr. Georgios Paslakis, Direktor der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, und Geschäftsführer Mario Hartmann. Das Projekt wird vom Gründer Merkur Group, Paul Gauselmann, über die kommenden beiden Jahre mit 160 000 Euro finanziert.

Paul Gauselmann zeigt großes finanzielles Engagement

Auf Basis dessen sollen Konzepte zur Prävention und Intervention für von Sucht und Suchtgefährdung stark beeinträchtigte Personengruppen erarbeitet werden, um diese zielgerichteter zu behandeln. In der Studie, deren Ergebnisse in die Entwicklung dieser Konzepte einfließen sollen, sind neben einer onlinebasierten Umfrage zu Risiken verschiedene Experimente vorgesehen.

Auf Basis dessen sollen Konzepte zur Prävention und Intervention für von Sucht und Suchtgefährdung stark beeinträchtigte Personengruppen erarbeitet werden, um diese zielgerichteter zu behandeln. In der Studie, deren Ergebnisse in die Entwicklung dieser Konzepte einfließen sollen, sind neben einer onlinebasierten Umfrage zu Risiken verschiedene Experimente vorgesehen. In diesen wird untersucht, mit welchen der erfassten Einflussfaktoren sich suchtartiges Verhaltensmuster entwickeln können – unabhängig vom Geschlecht.

Abschließend diskutieren die Forscher die Ergebnisse mit den Betroffenen und entwickeln gemeinsam geschlechtsspezifische Ansatzpunkte für die Prävention. Paul Gauselmann ermöglicht durch seine große finanzielle Einsatzbereitschaft bereits seit Jahren medizinische Leuchtturmprojekte bei den Mühlenkreiskliniken. Zu den jüngsten Spenden von der Gauselmann-Stuftung zählen unter anderem eine Dermatologie-Forschungsprofessur, die mit 1,5 Millionen Euro finanziert wurde, und die Anschaffung sowie die Installation von DaVinci-Operationsrobotern im Krankenhaus Lübbecke, wofür 1,2 Millionen Euro bereitgestellt wurden.

Paul Gauselmann merkt an: „Mein Unternehmen verdient mit Unterhaltungselektronik und Glücksspiel zum Beispiel in Spielbanken Geld. Ich selbst habe mein Leben lang zum Ausgleich gespielt. Für mich ist Spielen eine Form der Entspannung. Aber ich sehe auch, dass spielen bei manchen zu einem übertriebenen Spielverhalten führen kann. Das war und ist nicht mein Ziel.“

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